
Sunday, 22/11/2009
DANCE
Jesus was Polish and The Magnificent Melters
featuring…
Meg Stuart
Anja Muller
Joris Camelin
Frank Willens
Kotomi Nishiwaki
Alex Jenkins
Adam Linder
MUSIC
Robert Curgenven
FOOD
tba
DOORS OPEN
17h
Meg Stuart, 1965 in New Orleans geboren, begann in den 1980er Jahren in New York Choreographien zu entwickeln. Ihr erstes abendfüllendes Stück – „Disfigure Study“ – wurde 1991 in Belgien uraufgeführt. Drei Jahre später gründete Stuart in Brüssel die Tanzkompanie Damaged Goods. Gemeinsam mit Damaged Goods begann sie 1994 eine Reihe von Kollaborationen mit bildenden Künstlern, u.a. Lawrence Malstaf, Bruce Mau, Gary Hill und Ann Hamilton. Von 2000 bis 2001 kreierten Meg Stuart und Damaged Goods in enger Zusamamenarbeit mit dem Regisseur Stefan Pucher und dem Videokünstler Jorge Leon das ortsspezifische Projekt „Highway 101“. Von 2001 bis 2004 waren Meg Stuart und Damaged Goods Artist in Residence am Schauspielhaus Zürich. 2003 begann die Kompanie darüber hinaus eine Partnerschaft mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin. Heute zählt sie zusammen mit der Berlinerin Sasha Waltz zu den renommiertesten Choreographinnen Europas.
„Meine Choreografien sind oft aus unmöglichen Aufgaben entwickelt, wie dem Wunsch, die Zeit zusammen zu pressen, die eigene Biografie neu zu schreiben, mehrere Körper gleichzeitig zu bewohnen, den Schmerz eines anderen ganz zu spüren, die Leere anzunehmen, alle möglichen Wahrnehmungen einer komplexen Situation mit einer einzigen Geste zu zeigen. Die Choreografie zeigt gleichzeitig die Entschlossenheit, das Misslingen und die Zerbrechlichkeit des Versuches. Ich suche immer ein kollaboratives Umfeld. Ich mag es, im Dialog mit anderen zu arbeiten und mit anderen auf konzeptuelle Art zu tanzen. Solche Begegnungen helfen, sich zu definieren, aber sie stören auch. Ich genieße diese Störung; mit anderen zu arbeiten führt einen dahin, wohin man sich allein nie wagen würde.“
Robert Curgenven arbeitet mit Obertönen, Texturen und Resonanzen, die sich nicht allein durch Instrumente oder Objekte, räumlich und örtlich ausdrücken, sondern auch zeitlich und durch das Spiel mit Entfernungen. Curgenven kreiert gewaltige Landschaften aus detailverliebten Aufnahmen bis hin zu intensiven Schwingungen, die durch geschickte Manipulation des Schalldrucks entstehen. Dabei greift er ausschließlich auf analoge Klangquellen zurück, von puren Fieldrecordings bis zu Feedbacks und instrumentaler Harmonik.


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